Fukato kündigt Datacask Jupiter 1014a an

Die Firma Fukato, besser bekannt unter dem Label Yakumo, kündigt mit dem Datacask Jupiter 1014a ein Linux-Netbook mit besonderen Fokus auf Business-Anwendungen an. Ausgerüstet mit einem Intel Atom-Prozessor, einem 10,2″-Display sowie einem Einführungspreis von 369 Euro will sich der in Potsdam ansässige Hersteller seine Marktanteile sichern.

Als CPU kommt wie erwartet wieder der inzwischen in vielen Netbooks bewährte N270 mit 1,6 GHz zum Einsatz, zusammen mit 1 GB RAM Hauptspeicher und einer 80 GB Festplatte bildet das Gespann eine solide Basis.

Was uns mehr interessiert, ist das Display: der erwähnte 10,2″ grosse TFT-Bildschirm unterstützt das Widescreen-Format bei einer Auflösung von 1.024 x 600 Pixel. Benutzer, die multimediale Inhalte bearbeiten oder ansehen, werden die grosse Sichtfläche und die integrierten 1,5 Watt Stereolautsprecher zu schätzen wissen. Zum Arbeiten im Officebetrieb ist das vorteilhaft, eine sattes Klangerlebnis sollte man aber nicht erwarten.

Ethernet sowie WLAN 802.11b/g sind vertreten, bei den Anschlüssen sind der ExpressCard-Einschub und der Kartenleser nennenswert. Im Rahmen ist eine unauffällige Webcam eingebaut.

Die äusserlichen Merkmale spezifiziert der Hersteller wie folgt: mit Abmessungen von ca. 255×190x40 mm, einem Gewicht von 1,25 kg und einer vollwertigen Tastatur richtet sich das schwarze Design vornehmlich an Business-orientierte User. Der mitgelieferte Akku mit einer Kapazität von 4000 mAh verrichtet seinen Dienst ungefähr 4 Stunden lang.

Bei dem für den September angekündigten Netbook zum Startpreis von 369 Euro handelt es sich um ein Gerät mit speziellem “Business-Linux“, das im Grunde eigentlich nur ein vom Entwickler angepasstes Knoppix ist. Später sollen Varianten mit vorinstalliertem Windows XP oder Windows Vista folgen, eine grössere eingebaute Festplatte mit 160 GB ist ebenfalls geplant.

Darf man Jürgen Rakow, Gesellschafter der Fukato GmbH, Glauben schenken, so will man sich “auf die zweite Generation der boomenden Subnotebooks und die Zielgruppe der Businessanwender konzentrieren. Die bisher angekündigten datacask jupiter Modelle werden nicht auf den Markt kommen, um die Kundenerwartungen nicht zu enttäuschen”.

Sollte der Plan aufgehen, so könnte sich die Datacask Jupiter -Serie zu einer Alternative zum MSI Wind entwickeln.

Quelle: golem.de

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