Der Hersteller 3M kündigt für kommenden Oktober den kompakten Mini-Projektor MPro 110 an. Mit den knapp bemessenen Dimensionen von 115×50x22 Millimeter und einem Gewicht von 152 Gramm soll das Gerät kaum grösser als ein Mobiltelefon sein.
Liefert der Projektor aber auch ansehliche Bilder?
Laut offiziellem Datenblatt kann der MPro 110 per VGA-/Videokabel an Notebooks, Digitalkameras, Mobiltelefonen und Spielekonsolen angeschlossen werden. Die Auflösung wird mit 640×480 Pixel angegeben, unter idealen Lichtverhältnissen soll so eine Bilddiagonale von bis zu 50 Zoll, also 1,27 Meter, erreicht werden.
Als Lichtquelle werden LEDs auf Basis der LCOS-Technik (Liquid Crystal On Silicon) verwendet, über die Leuchtkraft werden jedoch keine genaueren Angaben gemacht. Die Stromquelle ist dabei ein eingebauter Lithium-Ionen-Akku mit einer Laufzeit von ca. einer Stunde.
Darf man den Angaben von 3M Glauben schenken, so soll der Beamer keine langen Anlaufzeiten benötigen und direkt nach dem Anschalten betriebsbereit sein. Eine Lüftung und damit verbundene Betriebsgeräusche ist zudem nicht vorhanden, “da keine Kühlung notwendig” sei.
Der Preis für den MPro 110 wird vermutlich zwischen 350 und 400 Euro liegen. Auf der Verbrauchermesse CES führte 3M ausserdem einen Minimal-Projektor vor, der für eine Integration in Mobiltelefonen vorgesehen ist.
Persönlich würde ich bei einem Beamer lieber auf herkömmliche Geräte setzen, da deren Auflösung und Kontrast für mich den entscheidenden Faktor ausmachen. Die Laufzeit beim mobilen Pendant ist mir mit einer Stunde zu unsicher. Mobile Leute mit vielen Laufwegen im Terminkalender können den MPro 110 aber durchaus zu schätzen wissen.
Quelle: pcwelt.de



























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