Pünktlich zur Internationalen Funkausstellung (IFA) präsentiert Fujitsu Siemens das Amilo Mini. Im Inneren verrichtet Intels Atom-CPU ihre Dienste. Mit kleinen Festplatten, sowie austauschbaren bunten Aussenschalen will der Hersteller sich von der Konkurrenz im Netbook-Markt abheben.
Mit der Kombination aus Intels Atom Prozessor N270 mit 1,6 GHz, einer Festplatte zu 60 bzw. 80 GB Plattenspeicher sowie 1 GB Arbeitsspeicher liegt der Hersteller im Vergleich zur Konkurrenz, die mit einer ähnlichen Basisausstattung ausgeliefert werden, durchaus im Trend.
Das 8,9 Zoll grosse Display besitzt eine Auflösung von 1024×768 Pixel. Mit einem Gewicht von ungefähr 1 kg und einem 4-Zellen-Akku zu einer Kapazität von 2200 mAh (ca. 4 Stunden Laufzeit) macht das Amilo Mini eine gute Figur. Fujitsu Siemens gibt zum vollständigen Wiederaufladen des Akkus einen Zeitraum von 80-100 Minuten mit dem 40 Watt-Netzteil an.
Ein Expresskarten-Slot, ein interner Kartenleser mit Unterstützung von SDHC-Karten, Bluetooth sowie eine Webcam finden sich im Datenblatt wieder. Als Betriebssystem wird Windows XP Home vorinstalliert mitgeliefert. Die verbauten Fesplatten sind mit 1,8 Zoll besonders klein und drehen mit 4200 U/min. Geplant ist ausserdem eine Variante mit einer 120 GB grossen Festplatte.
Nun zum interessanten Teil: die austauschbaren Aussenschalen sollen in den Farben “pink, orange, blau, braun oder teilweise durchsichtig” dem Netbook eine besondere Note verleihen. Das weisse Oberteil ist fest fixiert, das Abnehmen und Anstecken der Schalen wird am Deckel vorgenommen. Individuelle Muster sollen ebenfalls möglich sein.
Das Amilo Mini soll gegen Ende September zu einem Preis ab 399 Euro verfügbar sein. Im Lieferumfang ist voraussichtlich eine schwarze Schale bereits dabei. Packungen mit je zwei unterschiedliche Schalen zu 15-20 Euro können dann optional erworben werden.
Die Aussicht auf eigene Motive am Netbook dürfte wohl das Hauptargument sein, dem Amilo Mini den Vorzug gegenüber der Konkurrenz zu geben. Aber auch der schwarze Standard-Look erinnert an grössere Vertreter der Amilo Familie und dürfte daher auch für Business-Leute ansprechend sein.
Quelle: golem.de



























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