PowerDVD für Netbooks

Die Firma Cyberlink hat neuesten Meldungen zufolge vom Videoplayer PowerDVD sowie vom TV-Mediaplayer PowerCinema jeweils eine verbesserte Linux-Version herausgegeben.

Gedacht sind die verbesserten Anwendungen für die Netbook-Hersteller mit Linux als Betriebssystem, und für OEM-Benutzer bei Cyberlink. Unmittelbar an Kunden werden die Programm-Pakete jedoch weder verkauft noch geliefert.

Als möglicher Grund wird zum Beispiel die Integration von bestimmten Programmmodulen genannt, mit der die Wiedergabe von geschützen Inhalten auf DVDs realisiert wird.

Meine Meinung: beim Netbook-Kauf sind vorinstallierte Mediaplayer vielleicht ganz hilfreich, wenn man auf die Schnelle Dateien abspielen will, ohne sich gross Gedanken über die verwendete Software zu machen. Jedoch gibt es für Linux auch diverse andere, freie Alternativen wie xine, VLC oder mplayer.

Welche Vor- und Nachteile überwiegen, muss da jeder für sich entscheiden. Genauer gesehen ist der DVD-Player-Support für Netbooks jedenfalls ein grosses Fragezeichen. Cyberlink will durch den Deal mit den Herstellern wohl anscheinend am attraktiven Netbook-Kuchen mitverdienen.

Quelle: heise.de

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