Nach drei Monaten in der Beta Phase “gereift”, ist der Browser Chrome von der Firma Google nun in einer finalen Version erschienen. Ob und wie sich die Entwickler die Wünsche und Verbesserungsvorschläge der Nutzer zu Herzen genommen haben, und was man in der Final noch erwarten kann, wollen wir an dieser Stelle einmal kurz durchleuchten.

War es in der Beta noch sehr offensichtlich, dass die Entwickler alle möglichen Daten über den Benutzer, seine Präferenzen sowie andere persönliche Dinge sammelten, so soll dies nun in der Final Version geändert worden sein.
Unter “Optionen”, dann “Details” kann man bei Datenschutz die einzelnen Dienste deaktivieren. Das automatische Versenden von Statistiken ist ebenfalls per Voreinstellung bereits ausgeschaltet. Chip.de empfiehlt für misstrauische Gemüter auch das Tool Kill-ID für Chrome, mit dem man eine eindeutige Identifizierung nachträglich verhindern kann.
Die augenscheinlich grössten Neuerungen betreffen vor allem die Lesezeichen. Mit dem neuen Lesezeichen-Manager, der von der Benutzerführung sich an den FireFox erinnert, kann man seine Bookmarks nun sortieren, umbenennen und in Ordnern gruppieren. Das Importieren von Lesezeichen soll nun ebenfalls möglich sein.
Desweiteren ist ein Plug-In Support, ähnlich wie beim Vorbild FireFox nun auch im Google Chrome Browser vorhanden, Anleitungen über die Struktur dieser Add-ons sind schon verfügbar gemacht worden. Allerdings gibt es verständlicherweise noch keine grosse Anzahl solcher Browser-Erweiterungen, die Zeit wird zeigen, inwiefern sich Chrome in diesem Bereich gegenüber FireFox behaupten soll.
Mit einer eigenständigen Designoberfläche sowie Navigation, einer schnellen Zeit beim Aufrufen von Webseiten und dem nun komfortablen Verwalten von Lesezeichen hat Google sicherlich die meisten der Verbesserungsvorschläge umsetzen können. Der Inkognito-Modus zum Surfen ohne jegliche Personalisierung beim Browsen war schon in der Beta ein Schritt in die richtige Richtung.
Manch einer wird aber noch vorsichtig sein, abwarten und weiterhin den FireFox benutzen, schon alleine wegen der grossen Anzahl Add-Ons, die den Browser wirklich in punkto Funktionalität reichhaltig erweitern.
Quelle: chip.de


























1 comment so far
“War es in der Beta noch sehr offensichtlich, dass die Entwickler alle möglichen Daten über den Benutzer, seine Präferenzen sowie andere persönliche Dinge sammelten, so soll dies nun in der Final Version geändert worden sein.”
Allein schon diese Aussage ist Grund genug diesen Browser nicht zu benutzen. Denn schließlich ist es Google möglich über die Leute, die alle Services von Google nutzen, ein präzises Bild zu sammeln und einen so mit passender Werbung zuzumüllen. Ne ne, die Monopolstellung muss nicht sein.
Dezember 26th, 2008 at 14:38
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